Zivilcourage

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Aktion Zivilcourage an unserer Schule

 Zur Geschichte:

Als im Winter 2008 Jugendliche in München einen Rentner überfielen und brutal zusammenschlugen, gab es allerorten einen Aufschrei über die Verrohung unserer Jugend, das fehlendes Ehrgefühl und mangelnde Zivilcourage.

Das nahm ich zum Anlass und thematisierte dieses zunächst in zwei 10er-Klassen, indem ich  den Eindruck schilderte, dass die Mehrheit der Jugendlichen, die ich kennen würde, doch anders sei. Nur müsse das auch demonstriert werden.

In Schulen könne dies deutlich werden, indem sich „mutige“ Schüler gegen asoziales Verhalten von Mitschülern auflehnen würden.

Im Weiteren habe ich in einer Vollversammlung der 10-er „Mutige“ gesucht, die sich bewusst trauen, ein positives Jugendbild nach außen zu tragen und sich der Aktion Zivilcourage anzuschließen. Dabei sollte keinesfalls das Ziel verfolgt werden, dadurch bessere Kopfnoten zu bekommen. Dennoch waren es auf Anhieb 45 Schülerinnen und Schüler, die sich damit solidarisierten. Im den beiden Folgejahren sind es jeweils über 80

10.-Klässler gewesen, die mitgemacht haben bzw. mitmachen.

Zum Handeln:

 Die Teilnehmer können nach einer Vollversammlung zu Ende des 9. Jahrgangs einen Vertrag unterzeichnen, der sie verpflichtet, entsprechend zu handeln.

Zu den primären Aufgaben zählen

 Lohnt sich das ganze?

 Diese Frage muss sich jeder Teilnehmer der Aktion Zivilcourage selbst beantworten. Kann er zu Schuljahresende seine Tätigkeiten im Rahmen der Aktion schriftlich aufführen und mir oder den Beratungslehrerinnen vorlegen, so bekommt er ins Abschlusszeugnis eine entsprechend positive Zeugnisbemerkung über die Teilnahme.

 Klaus Bertram

(Abteilungsleiter 2)

  

(Stand Januar 2010)