"Da muss man doch etwas gegen machen können!"

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So reagierten die Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse der Gesamtschule Hünxe als sie die beeindruckende Aufführung der brasilianischen Jugendlichen aus der Provinz Bahia im September diesen Jahres verfolgten und anschließend mit ihren Klassenlehrern über die Lebenssituation vieler junger Menschen in Brasilien sprachen.

Die Klasse 6a hat etwas getan, Eltern und Kinder backten Kuchen, Waffelteig wurde vorbereitet, Kaffee gespendet und der Verkaufsstand unter der Leitung der Klassenlehrer  Iris Geyersbach und Frank Böckmann aufgebaut.

Freiwillige Schüler entdeckten ihre Talente in der Produktion oder im Verkauf während des Elternsprechtages und versüßten mit ihrem Angebot so manchem Elternteil den Elternsprechtag. Die Schüler waren so erfolgreich, dass jetzt eine Summe von 332,50 € nach Brasilien überwiesen werden kann.

Eine Summe, die hilft, die Ausbildungssituation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, denn noch immer ist der Schulbesuch vieler Kinder keine Selbstverständlichkeit. Meist sind sie für den Lebensunterhalt der Familie mitverantwortlich, werden viel zu schnell, schon im Alter von 8 oder 10 Jahren in die Pflicht zur  Ernährung der Familie genommen. Ihre Arbeitsbedingungen verletzen nicht nur Kinderrechte, sondern auch Menschenrechte, führen oft zu Erkrankungen, die sie wegen der staatlichen Gesundheitsversorgung nicht behandeln lassen können. Die Schüler der 6a helfen, diese Situation zu verändern.

Bericht und Fotos von Frau Schneider-Olischläger.

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